Schwarzkopf

Die Firma Anton Schwarzkopf wurde von Anton Schwarzkopf gegründet und beschäftigte sich erst einmal mit der Herstellung von Wohnwagen für Schausteller. 1957 wurde dann mit der Düsenspirale die erste Achterbahn eröffnet, und die Familie Schwarzkopf tourte zusammen mit der Familie Löffelhardt (gleiche Familie wie die Besitzer des Phantasialandes) über die deutschen Kirmesplätze.

1964 folgte dann die erste Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Werner Stengel, und die erste Stahlachterbahn ist entstanden. Weltberühmt wurde das Duo durch die Erfindung des "fahrbaren Looping", welcher erstmalig (abgesehen von dem von den Amerikanern geforderten Testmodell) in Revolution in Six Flags Magic Mountain (damals noch nicht unter Six Flags-Führung) verbaut wurde.

Jedoch stammen auch zahlreiche andere Fahrgeschäfte aus der Feder von Anton Schwarzkopf, so z. B. die Modelle "Enterprise", "Orbiter" und "Monster" (Polyp).

Trotz des grossen Erfolges musste das Unternehmen in 1983 Konkurs anmelden. Nach einer kurzen Überbrückungszeit folgte wenige Jahre später der nächste Konkurs. Die Patente der Firma Schwarzkopf wurden damals an Intamin verkauft. Ehemalige Angestellte hatten später die Firma Gerstlauer Amusement Rides gegründet und die damaligen Firmenhallen in Münsterhausen übernommen. Und heute übernimmt Gerstlauer (neben der Entwicklung eigener Achterbahnen und Fahrgeschäfte) die Pflege der noch in Betrieb befindlichen Schwarzkopf-Coaster. So fand in der Winterpause 2012 / 2013 an der Alpinabahn eine Revision samt Austausch diverser Teile bei Gerstlauer statt.

Der Konkurs von Schwarzkopf hatte zum Glück keinen Einfluss auf die noch in Betrieb befindlichen Coaster, so drehen noch diverse Bahnen weltweit verteilt ihre Runden.

Zu den Highlights von Schwarzkopf gehören Looping Star, Revolution, Thriller, das Katapult und die Shuttles (wie z.B. Montezoomas Revenge in der Knott´s Berry Farm oder der Golden Loop im südafrikanischen Gold Reef City).

Alle Achwarzkopf-Coaster bei WoC