Fly-Line @ LGO Oberwiesental

Fly-Line @ LGO Oberwiesental

Im Oktober 2018 hat in Oberwiesental eine neue Attraktion eröffnet, die auch Elemente eines Coasters enthält. Da der Wintersportort in der Nähe vom Freizeitpark Plohn liegt, bot es sich an, unseren Auftritt zu Halloween mit einem Besuch der Fly-Line zu kombinieren. 

 

Die Homepage verspricht einiges. Nervenkitzel und Fahrspaß pur auf 1550m. Fast geräuschlos wie ein Vogel nah an den Bäumen vorbeischweben. In engen und weiten Kurven saust das fliehkraftgebremste Fahrgefährt an einem Edelstahlrohrsystem den Berg hinunter.

 

Doch fangen wir unten an. An der Talstation des Vierersessellifts löst man die Fahrkarte für den Lift und die Fahrt mit der Fly-Line. Beides zusammen kostete im Herbst 2019 für Erwachsene 18,00€. Wer etwas Geld sparen will, kann die 300m Höhendifferenz auch zu Fuß überwinden. Da wir noch weiterwollten, haben wir uns für den bequemen Weg entschieden. Aus dem Lift sieht man links die bekannten Skisprungschanzen und rechts die Fly-Line. Kurz unterhalb der Bergstation beginnt dann das Abenteuer Fly-Line. Nach einiger Wartezeit wird man in die Station vorgelassen. Dort legt einem ein Ride-Op das Gurtsystem an, mit dem man dann kurze Zeit an einem Rollapparat gehängt wird. Dazu gibt es noch einen Helm. Eine Fly-Line ist laut Homepage eine Kombination aus einer Zip- Line, einer Sommerrodelbahn und einer Achterbahn. Mit diesem Wissen wird man dann über die Kante gestoßen. Im oberen Streckenabschnitt geht es erst einmal, an Masten aufgehängt, fast gerade herunter. Jetzt hat man einen schönen Blick auf die umliegenden Täler und Berge, denn die Fahrt ist schön ruhig. Danach geht es lange Zeit und in vielen Kurven durch den Wald. Die Strecke ist hier mit Drahtseilen zwischen den Bäumen aufgehängt. Die Bäume werden mit Holzmanschetten gegen Beschädigungen geschützt. Während die ersten Kurven noch ruhig durchfahren werden, schaukelt sich das Gurtsystem nach einer Weile auf oder anders ausgedrückt es dreht sich immer mehr ein und dann wieder aus. Diese Drehungen lassen sich nicht kontrollieren oder unterdrücken. Ich persönlich fand sie störend, vielleicht auch deshalb, weil mir nach einiger Zeit davon schlecht wurde. Aber irgendwann war dann auch der Wald geschafft und das letzte Stück ging dann wieder gerade runter bis zur Station.

 

Fazit

Es war eine interessante Erfahrung. Das versprochene Sausen sind fliehkraftgebremste 13 km/h. Das reißt einen Coaster Fan nicht von den Sitzen. Die Wiederholungsgefahr tendiert bei uns gegen 0

Oktober 2019 / Thorsten & Family 

Die Daten

Hersteller Fly-Line GmbH / Italien
Modell Fly-Line
Eröffnet 20.10.2018
Länge 1.550 m
Speed 13 km/h
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