Teststrecke / Steiger

Steiger - Teststrecke

Nach dem Verkauf des Euro Stars nach Moskau dachten sich zwei findige Schausteller mit den Namen Meyer & Rosenzweig, man könne die durch den  Verkauf des Euro Stars entstandene Lücke auf den deutschen Kirmesplätzen nutzen und diese mit einer neuen (alten) Grossachterbahn füllen. Nicht lange gefackelt, führte die Reise in den Dorney Park, wo der Schwarzkopf-Klassiker Laser zum Verkauf stand. Im Oktober 2008 begannen Meyer & Rosenzweig mit dem Abbau und der Verschiffung des Laser.

Nach Ankunft in Deutschland wurde die Bahn komplett saniert. Sie erhielt einen neuen Anstrich und strahlt jetzt mit gelben Schienen, blauen Bremsen und weissen Stützen. Ausserdem wurde die Sicherheitstechnik komplett erneuert. Und auch drei neue Züge wurden in Auftrag gegeben.

Eigentlich sollte die "Teststrecke" seine Premiere bereits vor einigen Wochen feiern. Nun steht es jedoch fest, Premiere wird auf dem Hamburger Sommerdom (demnach vermutlich ab dem 24.07.2009 / Beginn des Sommerdomes) sein.

Die Fahrt

Wer den Laser kennt, wird die Teststrecke nicht wiedererkennen ... Dies bezieht sich nicht nur auf das Design, sondern auch auf die Fahreigenschaften. Lange haben die Inhaber zusammen mit dem Zug-Hersteller SAT getüftelt, geschraubt und Einstellungen verändert, und oftmals war die Teststrecke genau wegen diesen Arbeiten geschlossen. Aber der Aufwand hat sich gelohnt.

Die Sitze sind sehr bequem und bieten eine Menge Freiheit. Für grössere Leute mit langen Beinen sitzt man zwar etwas merkwürdig, aber nicht unangenehm. Nur für extrem grosse Füsse könnte es vielleicht noch Probleme geben.

Die Auffahrt auf den Lift beginnt sehr langsam. Erst wenn der gesamte Zug den Bahnhof verlassen hat, wird der Lift schneller. Aber die Fahrt nach oben gleicht einer gemütlichen Kaffeefahrt, die man aber dazu nutzen kann, seinen Spannungspegel und / oder die Vorfreude zu steigern. Der First Drop wird ebenfalls recht langsam in Angriff genommen, jedoch legt der Zug unheimlich schnell an Geschwindigkeit zu und absolviert die beiden Loopings.

Ausgangs des zweiten Loopings gab es beim Laser einen heftigen Schlag zwischen dem zweiten Looping und der Einfahrt in die Helix. Dieser ist nicht mehr vorhanden.

Weiter geht es in die Helix, die von aussen recht langsam aussieht. Aber dieser Anblick täuscht von aussen, der Speed ist doch unerwartet hoch. Die Durchfahrt zwischen den beiden Loopings hindurch könnte etwas knackiger geformt sein. Die Schlusshelix und insbesondere die Einfahrt in die Schlussbremse machen richtig Spass, wenn man davon absieht, dass die Fahrt dann zu Ende ist.

Zum Schluss folgt dann noch eine Überraschung für den Insider: Die Bremse verzögert dermassen sanft, wie man es von keinem zweiten Schwarzkopf kennt.

Fazit

Man kann es kaum glauben, was die Herren Meyer und Rosenzweig aus der immerhin über 20 Jahre alten Bahn durch ihre Sanierung herausgeholt haben. Die Bahn sieht top aus, leuchtet in schicken Farben, die Züge wirken extrem modern, und es wird einem eine zügige und sanfte Fahrt geboten, mit der man in den kühnsten Träumen nicht gerechnet hat. Daher beide Daumen ganz klar nach oben ...

Juli 2009 - Olli

Die Daten

Hersteller / Typ Eröffnet Länge Höhe Top Speed Inversionen
Schwarzkopf / Double Looping 2009 (bis 10/2008 als Laser im Dorney Park Pensylvania)

670,6 m

28,3 m 84 km/h 2 (Loop, Loop)

 

Die Bilder

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